Kind Haustier

Welches haustier paßt zu meinem Kind?

Fast jedes Kind träumt einmal von einem Haustier. Eltern stehen dann vor einer schwierigen Entscheidung. Haustiere stärken das Verantwortungsgefühl und Selbstbewusstsein und helfen bei emotionalem Stress. Sie schulen die soziale Kompetenz und sind Begleiter. Auf der anderen Seite brauchen sie Pflege, Zuwendung und bedeuten zusätzliche Kosten.

Nicht jeder tierische Freund eignet sich für jede Familie und Wohnsituation. Wenn du überlegst, welches Tier zu deinem Kind passt, hilft dir dieser Artikel beim Orientieren.

Haustiere bedeuten Mehraufwand

Haustiere brauchen eine artgerechte Haltung. Je nach Größe benötigen sie Auslauf, einen geeigneten Schlafplatz oder Unterschlupf. Viele Haustiere dürfen nicht alleine gehalten werden. Erkundige dich im Fachhandel nach den gesetzlichen Bestimmungen.

Haustiere bedeuten einen finanziellen Mehraufwand. Sie benötigen Futter, Einstreu, einen Käfig oder Spielzeug und du musst je nach Art Tierarztbesuche und Impfungen einrechnen. Wenn du deinem Kind den Wunsch nach einem tierischen Begleiter erfüllst, solltest du dir im Klaren darüber sein, dass dein Kind die Pflege und Verantwortung nicht alleine übernehmen kann.

Tier und Kind müssen zusammenpassen

Vor dem Kauf eines Haustieres solltest du folgende Punkte überlegen:

1. Leiden dein Kind oder du unter Tierhaarallergien?
2. Wer kümmert sich im Urlaub um das Tier?
3. Will dein Kind mit dem Tier spielen oder es beobachten?
4. Kann das Tier dein Kind verletzten?
5. Passt das Tier zu deiner Wohnsituation?
6. Kannst du die Kosten für Futter und Pflege dauerhaft tragen?

Diese Haustiere kommen infrage

Hunde und Katzen

Große Tiere wie Hunde und Katzen brauchen viel Zuwendung und Auslauf. Dein Kind und du sollten sie als Familienmitglied behandeln und sie fordern das auch ein. Im Urlaub müssen sie mit oder brauchen eine geeignete Betreuung. Hunde und Katzen sind Raubtiere und können besonders kleine Kinder mit ihren Krallen und Zähnen beim Spielen verletzten.

Lasse dein Kleinkind mit ihnen nie unbeobachtet und entscheide dich bei Hunden für eine familienfreundliche Rasse. Nicht zu vergessen. Wenn diese Tiere alt oder krank sind, steigen die Tierarztkosten und sie brauchen extra Pflege.

Nagetiere

Hamster, Ratten und Meerschweinchen sind bei Kindern beliebt. Sie wirken putzig und sind leicht zu pflegen. Meerschweinchen leben in Gruppen und brauchen mindestens einen Partner. Streicheln und Hochheben mögen sie nicht. Hamster sind nachtaktiv und machen zur Schlafenszeit Geräusche im Käfig.

Mäuse und Ratten sind sehr gelehrig und dein Kind kann ihnen mit viel Geduld kleine Kunststücke beibringen. Aber Achtung. Auch Ratten können beißen. Dein Kind sollte einschätzen können, wie zutraulich der kleine Nager ist.

Reptilien

Schildkröten und Eidechsen können Salmonellen ausscheiden. Eine regelmäßige Reinigung des Terrariums und das Einhalten einer guten Hygiene sind wichtig. Schildkröten sind unkompliziert. Sie wollen nicht kuscheln und eignen sich zur Betrachtung im Aquarium oder Terrarium. Bartagamen werden mit der Zeit und viel Aufmerksamkeit zahm.

Dein Kind kann sie auf die Hand nehmen und streicheln. Der beliebte Leopardgecko ist nachtaktiv und eignet sich für ältere Kinder und Jugendliche.

Vögel

Kanarienvögel haben einen schönen Gesang, sind aber nicht zutraulich. Wellensittiche werden zahm, wenn sich dein Kind intensiv mit ihnen beschäftigt. Ihr Gesang ist allerdings weniger hübsch. Die meisten zur Haltung zu Hause geeigneten Vögel sind Schwarmtiere und benötigen mindestens einen Partner im Käfig. Beos und Papageien können menschliche Laute nachahmen und mit deinem Kind „sprechen“.

Haustiere haben einen positiven Effekt

Haustiere unterstützen die Entwicklung deines Kindes, sind Tröster und Spielgefährten. Ihr Kauf sollte gut überlegt sein. Nicht jedes Haustier passt zu jedem Kind und umgekehrt. Mit der richtigen Wahl haben dein Kind und das Tier Freude aneinander und du vermeidest unangenehme Überraschungen.

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