Baby Kinderbett

Dein kleiner Liebling ist endlich da und ihr seid wohlbehalten nach Haus gekommen. In den ersten Wochen schläft der kleine Schatz erst mal zwischen euch im Ehebett. Das erleichtert das Stillen und nährt die Mutter-Kind-Bindung. Der ständige Kontakt zu Mama ist für ein Baby wichtig, doch eines Tages soll das Kleine dennoch drüben schlafen im eigenen Kinderbett. Ab wann soll man anfangen dahin zu erziehen und wie genau geht das vonstatten?

Mamas Wärme und Berührungen im Ehebett

Ungelogen: Es ist wirklich ziemlich praktikabel, in den ersten Wochen gemeinsam zu schlafen. Das Baby wird kurz wach, kann direkt an Mamas Brust andocken und sogleich wieder in den Schlaf finden. Auch für Mama ist das besser, wenn man nicht aufstehen muss und Unruhe vermeidet. Gerade in den nervenaufreibenden ersten Wochen kriegen Eltern sowieso recht wenig Schlaf, sodass man auf die Schlafstruktur im Allgemeinen achten muss, um bei Kräften zu bleiben.

Zudem ist die Frühprägung in Sachen Mutter-Kind-Bindung eine solch entscheidende. Viel an Mamas Seite zu kuscheln, immer bei ihr zu sein, bildet die Grundlage für ein ganzes Leben. Vor allem die tiefen Verbindungen, die in den ersten Lebenswochen und -monaten entstehen, tun einem Baby gut und nähren es auf sehr essentielle Art und Weise. In den ersten Wochen geht nichts über Mamas Körperwärme und Berührungen.

Das Kleine langsam mit Ruhe und Feingefühl umgewöhnen

Nach 8 Wochen zirka – das variiert aber auch – könnt ihr versuchen, euer Kleines langsam umzugewöhnen. Es soll ja perspektivisch in seinem eigenen Bettchen schlafen. Ein liebevoll eingerichtetes Kinderzimmer mit Gitterbett ist meist schon nebenan vorbereitet. Klar ist, dass es sich für jedes Kind verschiedenen anfühlt, das elterliche Bett zu verlassen.

Am besten ist daher, dass ihr in Ruhe und mit viel Feingefühl an das eigene Gitterbett gewöhnt. Manche tun das, indem sie das Baby am Tag zu den Mittagsschläfchen öfter mal in das Bett hineinlegen und die Nächte noch im Elternbett verbringen.

Manche Babys kommen mit dem Anpassungsprozess bestens zurecht und es fällt nicht schwer, die neue Umgebung anzunehmen. Andere sind da aber sensibler.

Vertraute Gerüche ins Gitterbett mit hineinlegen

Das Wichtigste ist, dass das Kind nicht da Gefühl bekommt, allein gelassen zu werden. Dabei hilft der elterliche Duft sehr. Die ersten Wochen durfte Baby immer zwischen euch im Ehebett liegen, daher ist es hilfreich, wenn ihr dem Kleinen vertraute Gerüche in sein eigenes Kinderbett mit hineinlegt. Das kann ein T-Shirt sein oder eine Decke. Wohlvertraute Gerüche von Mama helfen, eine neue Umgebung anzunehmen.

Schlafentwicklung – Das eigene Bettchen

Ab dem 4. Monat haben Mama und Baby schon etwas mehr (Schlaf) Routine und eine Struktur ist in Sicht. Du solltest immer ganz individuell und genau beobachten, wie und wann dein Baby schläft und daran kannst du den Zeitpunkt anpassen, wann es bereit für den Schlaf im eigenen Zimmer ist.

Keinen Stress aufkommen lassen

Lass in dir selbst vor allem keinen Druck entstehen, wenn alles nicht auf Anhieb so klappt, wie du es dir vorgestellt hast. Denn das geht auf dein Baby über. Richtig ist, es in Ruhe mehrmals zu versuchen und sich damit Zeit zu lassen. Bleib geduldig und standhaft, das Ziel „Kinderbettchen“ erreichst du mit ruhiger Entschlossenheit.

Passe immer den Moment günstig ab, wenn dein Baby gestillt ist und die Äuglein zufallen, dann noch ein paar Augenblicke sanft hin und herwiegen – wenn Baby das mag – und dann ganz sachte ins Bettchen legen. Wenn das Baby schon im Schlaf ist, wird so der „Schockmoment“, ins Bett gelegt zu werden, überspielt und das ganze wird zu einer selbstverständlichen Sache.

Je mehr Gelassenheit du selbst mitbringst, desto sicherer fühlt sich dein kleiner Schatz.

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